Der Kalorienverbrauch beim Radfahren

Das Thema des Kalorienverbrauchs stellt für viele Menschen ein äußerst wichtiges Thema dar. Mangelnde Bewegung im Alltag führt vermehrt zu Übergewicht und diversen Erkrankungen. Hinzu können psychische Leiden, wie etwa Depressionen, Ängste und sogar Aggressionen kommen. Wer diesen Kreislauf durchbrechen will, beginnt damit, sich über diverse Sportarten zu informieren. Hierbei  steht neben der Frage nach dem Spaß auch das Thema Kalorienverbrauch im Raum.

Ein höherer Kalorienverbrauch als Kalorienbedarf unterstützt effektiv beim Abnehmen und ebenso beim Halten des Gewichts. Wer schnell an Gewicht verlieren will, kann unterstützend für einen hohen Kalorienverbrauch Radfahren.

Fahrradfahren macht  zudem auch noch sehr viel Spaß. Dieser Sport lässt sich nämlich so anpassen, dass er zur eigenen Kondition passt. Dabei gilt: Je mehr du am Tag radelst und je schwieriger sowie anspruchsvoller deine Strecken werden, desto höher sind die verbrannten kcal pro Stunde.

Vor dem ersten Radfahren solltest du jedoch nicht zu enthusiastisch an deine neue Aufgabe gehen. Es ist wichtig, dass du dich mit deiner körperlichen Verfassung und Fitness auseinandersetzt, denn nur so kannst du den für dich optimalen Trainingsplan erstellen. Dieser sieht vor, dass du einen hohen Kalorienverbrauch beim Radfahren hast. Worauf es hierbei tatsächlich ankommt, erfährst du nun genauer in den folgenden Abschnitten.

Kalorienverbrauch abhängig von mehreren Faktoren

Der Kalorienverbrauch durchs Radfahren hängt von verschiedenen Faktoren ab. Daher kannst du keine pauschale Angabe über den Kalorienverbrauch treffen. Eine ungefähre Angabe über den Kalorienverbrauch beim Radfahren kannst du später im Artikel finden und diese Aktivität einmal mit anderen Freizeit-Sportarten und Aktivitäten aus dem Fitnessstudio vergleichen.

Du musst dich aber zuerst einmal mit verschiedenen Gegebenheiten auseinandersetzen:

Zunächst einmal kommt es auf deine allgemeine Konstitution und deine Vitalität an. Bist du sportlich fit oder eher bislang nicht sportbegeistert? Je unsportlicher du bist, desto schneller kannst du mehr Kalorien verbrauchen. Allerdings bedeutet das für dich in der Regel auch mehr Arbeit. Der zu erzielende Effekt ist zudem nicht gleich greifbar – du benötigst Geduld und Ausdauer, um deinen Kalorienverbrauch anzukurbeln und Ergebnisse zu sehen.

Darüber hinaus solltest du auf jeden Fall mindestens 1 Stunde für das Radfahren einrechnen. So ziehst du das meiste aus dem Radfahren. Abgesehen davon kommt es natürlich auf die Art des Radfahrens an. Bist du mit einem Rennrad unterwegs, wirst du eher schnell durch das Fahrradfahren abnehmen.

Fährst du auf unwegsamem Gelände, ist auch das ein Vorteil. Ziehst du hingegen gerade Strecken vor und fährst langsam, ist ein Kalorienverbrauch weitaus geringer. Neben diesen Faktoren bestimmen weitere Dinge deinen Verbrauch - wie etwa das Gewicht von deinem Fahrrad und ebenso:

  • dein individuelles Körpergewicht,
  • dein Geschlecht,
  • dein Alter,
  • dein genereller Tagesablauf,
  • deine regelmäßigen Freizeitaktivitäten und
  • die Länge der Strecke

Bei der Länge der Strecke werden Ausdauer und schnelles Sprinten als kurzes Intervall belohnt! Denn je länger du damit am Ball bleibst, desto mehr steigt auch die Kalorienverbrennung pro Minute an. Und je länger deine Einheit mit kräftigen Intervallen andauert, desto länger verbrennst du noch nach der Tour weiterhin Kalorien. Man nennt das im Cardio-Sport den "Nachbrenneffekt". Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen sieht die Verteilung des Kalorienverbrauchs nach Geschwindigkeiten dann in etwa wie folgt aus:

  • Kalorienverbrauch Radfahren 30 km/h – 16,1 kcal/min
  • Kalorienverbrauch Radfahren 20 km/h – 8,2 kcal/min
  • Kalorienverbrauch Radfahren 15 km/h – 5,3 kcal/min

Natürlich ist dein Kalorienverbrauch auch von der Art und dem Zustand deines Fahrrades abhängig: Möchtest du beim Fahrradfahren abnehmen und fährst mit deinem E-Bike/Pedelec, deinem Carbon- oder Aluminium-Fahrrad nur täglich 10 Minuten zur Arbeit und wieder zurück? Dann dürfte sich der Verbrauch an Kilokalorien sehr in Grenzen halten. Steigst du hingegen täglich auf den Fahrradsattel deines Fahrrads aus Stahl mehrere Kilometer bergauf, haben nicht nur deine Waden und deine Lungen einiges zu leisten – auch deine Kalorien-Bilanz wird es dir danken.

Wo wir gerade dabei sind: Arbeitest du täglich im Büro und sorgst für keinen aktiven Ausgleich, wird dir der Fahrradsport am Anfang mehr abverlangen. Dafür wirst du auch deinen Kalorienverbrauch beim Radfahren ankurbeln. Befindest du dich überdies schon in fortgeschrittenerem Alter, solltest du die kcal pro Stunde langsam steigern und nicht gleich in die Vollen gehen. Hab Geduld, denn das Fett verwandelt sich in späteren Lebensjahren nicht so schnell in Muskelmasse wie in jüngeren Lebensjahren.

Geschwindigkeit und Körpergewicht sind entscheidend

Die wohl wichtigsten Komponenten beim Kalorienverbrauch sind die Geschwindigkeit und das Körpergewicht. Hast du ein höheres Körpergewicht im Vergleich zu deiner Körpergröße, dann wirst du schneller mehr Kalorien verbrauchen. Hast du deinen täglichen Energiebedarf berechnet, ist es sinnvoll, den Kalorienverbrauch beim Radfahren anzukurbeln. Eine höhere Geschwindigkeit hilft dir dabei umso mehr. Um dich nicht gleich zu demotivieren, solltest du deine Trainingseinheiten zunächst kurz halten und anschließend langsam steigern, ansonsten ist mit Muskelkater zu rechnen (wobei auch der nicht schädlich, sondern für den Muskelaufbau eher förderlich ist).  Es gilt das optimale Maß zu berechnen. Hierbei kann dir ein Sportmediziner oder auch dein Hausarzt helfen. Zusätzliche Motivation kann eine kostenlose App zum Tracking der zurückgelegten Strecke bringen, die du mit einer Handyhalterung fürs Fahrrad immer schnell im Blick hast.

Beim Radfahren wirst du außerdem mehr erreichen, wenn du die Geschwindigkeit stetig steigerst. Das ist für dich nur bedingt möglich? Dann solltest du für einen passenden Kalorienverbrauch beim Radfahren die Länge der Strecken ausdehnen. Du willst beim 10 km Radfahren Kalorienverbrauch und Effekt berechnen? Dann musst du dir auch hier die durchschnittliche Geschwindigkeit ansehen und aus diesem Mittelwert die Fahrradfahren kcal berechnen. Natürlich gibt es hierfür Richtwerte.

Zu Anfang wirst du womöglich geringere Geschwindigkeiten fahren. Bei 15 km/h kannst du pro Stunde mit einem Kalorienverbrauch von ca. 300 kcal rechnen. Dieser Wert ist als grobe Richtlinie zu verstehen und muss nicht für jeden Sportler gleichermaßen gelten. Er bedeutet jedoch, dass dein Kalorienverbrauch beim Radfahren bei 15 km/h ungefähr dem Wert einer durchschnittlichen kleineren Mahlzeit entspricht.

Höhere Geschwindigkeiten und längere Strecken steigern den Kalorienverbrauch beim Radfahren. Der Kalorienverbrauch beim Radfahren bei einer Strecke von 30 km und gleichbleibender Geschwindigkeit ist demzufolge höher. Allerdings steigt dieser nicht proportional an. Schließlich bedeuten längere Strecken und höhere Geschwindigkeiten auch, dass du dich zwischendurch länger ausruhen musst. Das heißt: Nicht immer solltest du für einen hohen Kalorienverbrauch Fahrradfahren. Manchmal ist es daher notwendig, den Muskeln etwas Ruhe zu gönnen und den Fokus eher auf andere Tätigkeiten zu richten.

Kalorienverbrauch beim Radfahren berechnen

Im Internet gibt es verschiedene Rechner, die dir sagen, wie du beim Fahrradfahren abnehmen kannst. Diese Rechner müssen über bestimmte Funktionen verfügen. Nur so geben sie dir ein aussagekräftiges Ergebnis. Sie sollten vor allen Dingen die kcal speziell beim Fahrradfahren ermitteln können. Schließlich geht der Radsport mit einem anderen Kalorienverbrauch einher als beispielsweise der Laufsport. Wichtig ist auch, dass dein Rechner deine körperliche Situation erfasst und in den Kalorienverbrauch beim Radfahren einbezieht. Ob du beim Fahrradfahren Kalorien verlierst, testest du am besten mit einer Körperfettwaage. Diese Waagen sind mittlerweile zu moderaten Preisen erhältlich. Sie geben verschiedene Parameter an und du kannst sehen, ob sich dein Fett bereits in Muskelmasse verwandelt hat.

Der Kalorienverbrauch beim Radfahren hängt auch mit deinem Bike zusammen. Hast du ein E-Bike ist von einem Verbrauch von bis zu 300 kcal pro Stunde auszugehen. Nutzt du diese Funktion nicht und greifst auf ein eher schlichtes Modell ohne Motor zurück, ist der Kalorienverbrauch beim Radfahren bei gleicher Geschwindigkeit dementsprechend höher.

Um beim Radfahren Kalorienverbrauch pro Stunde zu berechnen, musst du daher bestimmte weitere Informationen in den Rechner eingeben. Wichtig für dich: Sicherlich möchtest du einen hohen Kalorienverbrauch beim Radfahren erzielen. Schnell an Gewicht verlierst du jedoch nur, wenn du täglich oder zumindest regelmäßig auf dein Fahrrad steigst. Zusätzlich zum Fahrradfahren musst du deine Ernährung sowie deinen Lifestyle anpassen. Das ist zwar nicht leicht, doch der Einsatz wird sich für dich lohnen.

Gewicht mit Bedacht verlieren

Der Kalorienverbrauch beim Radfahren kann je nach Häufigkeit des Trainings enorm ansteigen. Das bedeutet für dich: Du musst deinen Körper immer optimal versorgen. Die schnelle Verbrennung von Kalorien führt dazu, dass dein Körper auch entsprechend schneller Flüssigkeit und Nahrung benötigt. Du solltest ihn dann mit viel Wasser und Energielieferanten unterstützen.

Ohne diese beiden Komponenten wird dir schnell die Kraft ausgehen. Deshalb solltest du – in Abhängigkeit von deinem Fahrverhalten und der Dauer deines Trainings – immer genügend Wasser mit dir führen und regelmäßig trinken. Energieriegel, aber auch Nussriegel in deiner Fahrradtasche können dich bei kurzen Pausen auf deiner Fahrt mit den essenziellen Nährstoffen versorgen. Bist du einmal unterzuckert, helfen Sie dir und deinem Kreislauf schnell wieder auf die Beine. Achte trotzdem auf mehr Nuss und weniger Zucker im Riegel!

Tools zum Messen des Kalorienverbrauchs

Noch immer gibt es viele Menschen, die ihren Kalorienverbrauch beim Radfahren im Kopf oder auf dem Blatt Papier berechnen. Allerdings führen unterschiedliche Geschwindigkeiten dazu, dass sich der Kalorienverbrauch beim Radfahren nicht so einfach berechnen lässt. Das Ergebnis einer manuellen Berechnung sind in der Folge eine ungenügende Berechnung sowie nicht zuverlässige Ergebnisse.

Daher ist es sinnvoll, von der modernen Technik Gebrauch zu machen. Es gibt beispielsweise einige Fahrradcomputer, die den Kalorienverbrauch beim Radfahren berechnen können. Zusätzlich messen sie die Entfernung und informieren über die augenblickliche Geschwindigkeit sowie die Dauer der Einzelfahrten und die komplette Fahrzeit. Derartige Fahrradcomputer lassen sich gut sichtbar am Lenker des Fahrrades anbringen.

Noch moderner geht es mit einem Fitnesstracker. Der Fitnesstracker befindet sich am Handgelenk und gleicht optisch einer Armbanduhr. Er bringt jedoch weitaus mehr Funktionen mit als eine herkömmliche Uhr. So kann er z. B. den Kalorienverbrauch beim Radfahren messen. Da diese Fähigkeit nicht in jedem Fitnesstracker integriert wurde, musst du dich vor dem Kauf über die besten Modelle für den Kalorienverbrauch beim Radfahren informieren.

Die Fitnesstracker halten dich, abgesehen vom Kalorienverbrauch beim Radfahren, auch über den allgemeinen Zustand deines Körpers auf dem Laufenden. Die Herzfrequenz wird dauerhaft gemessen. Gibt es Ungereimtheiten, informiert dich die Uhr. Die meisten Radfahrer bevorzugen diese Variante. Andere greifen auf Brustgurte zurück. Auch jene haben die Fähigkeit, den Kalorienverbrauch beim Radfahren zu ermitteln.

Abnehmen durch Radfahren möglich

Natürlich ist es möglich, beim Radfahren an Gewicht zu verlieren. Allerdings reicht eine einmalige Fahrt nicht aus. Du musst dafür häufiger bzw. regelmäßig fahren. Abgesehen davon solltest du die Bereitschaft zur Ernährungsumstellung mitbringen. Es bringt schließlich nichts, dich ungesund, fettreich sowie zuckerhaltig zu ernähren und dich dann täglich eine halbe Stunde auf das Fahrrad zu schwingen. Optimiere deine gesamte Lebensweise. Integriere dein Training mit dem Fahrrad. Achte jedoch darauf, dass du auch andere Muskelpartien beanspruchst und weitere Sportarten zulässt.

Dein Abnehmerfolg wird übrigens umso erfolgreicher, je mehr Freude dir der Sport bereitet. Überanstrenge dich also nicht. Wer zu viel will, wird zu wenig erreichen. Gestalte einen Trainingsplan, der genau das richtige Pensum enthält. Und: Gestalte dir das Radfahren so komfortabel wie möglich. Suche dir für den Anfang leichte Strecken heraus. Statte dein Fahrrad bestens und verkehrssicher aus. Achte auf eine leichte und passende Kleidung. Natürlich solltest du überdies die Schutzkleidung und den wichtigen Fahrradhelm nicht vergessen.

Kalorienverbrauch Radfahren - Ergometer in der Wohnung

Fitnessgeräte gibt es viele. Mit dem Ergometer holst du dir jedoch ein ganz besonderes ins Haus. Das Fahrrad für den Indoor-Bereich ist heutzutage so vielseitig wie nie. Hersteller integrieren immer mehr Funktionen. Mittlerweile kannst du dein Indoor-Fahrrad ebenso nutzen wie dein Bike in der Garage.

Du erhältst verschiedene Schwierigkeitsstufen und der Kalorienverbrauch ermittelt sich dank Bordcomputer ganz einfach selbst. Wichtig für dich: Ein üblicher Ergometer im Sinne eines Fahrrades bringt dir einen Kalorienverbrauch von bis zu 700 kcal innerhalb einer Trainingsstunde ein.

Gerade im Winter bietet es sich an, auf den Ergometer umzusteigen. Das Indoor-Fahrrad ist zu jeder Jahreszeit bereit. Es lässt dich beim Radfahren viele Kalorien verbrennen und ist hinsichtlich Höhe und Sitzkomfort individuell einstellbar. Mittlerweile gibt es sogar Ergometer-Fahrräder mit zusätzlicher Software.

Innerhalb dieser wird eine Strecke simuliert. Das animiert die Sportler dazu, das beste Ergebnis zu erreichen. Willst du zunächst nur im Innenbereich radeln, ist dein Ergometer eine sehr gute Wahl für den Anfang des Radsportes. Ansonsten kannst du natürlich dich einfach auf dein Fahrrad schwingen und losfahren.

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